Konnektivismus stellt einen neuen lerntheoretischen Ansatz dar, welcher die technologische Entwicklung und deren Konsequenzen auf das Lernen berücksichtigt. Aus konnektivistischer Sicht wird Lernen im Gegensatz zu klassischen Lerntheorien nicht mehr als interne individualisierte Aktivität aufgefasst, sondern als ein Prozess der Herstellung und des Erhalts von Verbindungen zu Informationsquellen, auch als Knoten bezeichnet. Diese Knoten können sowohl Personen, Anwendungen oder Wissensnetzwerke wie z.B. Web 2.0 umfassen.